Kreativität aus eigener Kraft

Lernende Organisation

Kurzbeschreibung

In dem ca. alle zwei Jahre stattfindenden eintägigen Workshop „Kreativität aus eigener Kraft“ präsentieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas Socialis, die in den vergangenen Jahren eine Fortbildung besucht haben, Projekte, Erlerntes und selbst Erarbeitetes. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Palliativlehrgängen, von Lehrgängen für Mentorinnen und Mentoren, Potentialkräfte und Führungspersonen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer von weiteren Ausbildungen sind eingeladen, ihr Wissen und ihre Kreativität und Kompetenz anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugänglich zu machen.

Im Zentrum steht das Sichtbarmachen dessen, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – inspiriert durch die tägliche Arbeit und die Teilnahme an Ausbildungen – alleine und gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Dabei setzen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch mit der Frage auseinander, ob der im Rahmen der Ausbildung begonnene kreative Prozess im Arbeitsalltag bzw. in der Organisation eine Weiterentwicklung erfahren konnte.

Bisher hielten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Präsentation zu folgenden Themen ab:

  • „Kraftanstrengung bei Multipler Sklerose“,
  • „Palliative Care bei dementiell erkrankten Menschen“,
  • „Basale Stimulation bei Patientinnen und Patienten mit Tumoren des Zentralnervensystems“,
  • „Spirituelles Singen“,
  • „Amalie ist da! – Clownsarbeit im Altenheim“,
  • „Implementierung von MH Kinaesthetics im MS Tageszentrum“,
  • „Demenz / Kommunikation / Angehörige“.

Auf jede Präsentation folgt ein Feedback durch drei Rückmelde-Resonanzgruppen zu insgesamt drei Fragen – zwei gleichbleibende Fragen sowie eine spezielle Frage pro Projekt.

Die zwei gleichbleibenden Fragen lauten:

  1. Was hat mich besonders beeindruckt und was habe ich daraus gelernt?
  2. Was nehme ich für meinen Arbeitsalltag mit?

Entstehungsprozess

Im Rahmen des Projekts Hospizkultur und Mäeutik hatten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, einen Palliativlehrgang zu besuchen. Dabei erstellten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gruppen Projektarbeiten und präsentierten diese beim Lehrgangsabschluss. Viel Wissen und praktische Umsetzung wurde dadurch ins Unternehmen eingebracht. Die Idee des ersten Tages „Kreativität aus eigener Kraft“ war, diese Beiträge auch innerhalb der CS sichtbar zu machen und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, davon zu lernen, sich inspirieren zu lassen und einen kreativen Tag zu verbringen, an dem gelungenen Dingen viel Wertschätzung entgegengebracht wird.

Zielsetzungen

  • Durch den Workshop "Kreativität aus eigener Kraft" werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefördert, ihre Projekte vorzustellen und voneinander zu lernen.
  • Durch die Feedbacks setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezielt damit auseinander, was sie in ihre Arbeit mitnehmen können.

Auswirkungen

Die Referentinnen und Referenten erleben große Wertschätzung durch das Angebot, das Erarbeitete innerhalb der Caritas Socialis präsentieren zu können. Ihre Kolleginnen, Kollegen und ihre Vorgesetzen erleben, wie viel Potential in den präsentierten Projekten und Arbeiten steckt. Die Präsentationen finden nun bereichsübergreifend statt, nicht nur im Rahmen von Palliativlehrgängen. Das fördert das bereichsübergreifende Miteinander.

Kreativitat aus eigener Kraft

Auf einen Blick

Qualitäts- und Ergebnisfelder
  • 5.3. Intergeneratives und interdisziplinäres Lernen
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